Kunst-Station St. Peter
Jabachstraße 1 | Köln
28. November 2018
19.30 Uhr


Mitschnitt Deutschlandfunk
Sendung: Musik-Panorama am 10. Dezember 2018
ab 21:05 Uhr
mit Ingo Dorfmüller


Aus Anlass des runden Geburtstags sowie im Rahmen des 100. Jahrestag der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Polens ehrt das E-MEX-Ensemble in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut Düsseldorf, ON Neue Musik Köln und dem Deutschlandfunk Zygmunt Krauze mit einem repräsentativen Konzert. Als Gäste des Ensembles neben den Komponisten Zygmunt Krauze und Marcin Stańczyk wirken zwei bedeutende Musikerpersönlichkeiten aus Polen mit: die Komponistin und Sopranistin Agata Zubel und der Drehleierspieler Dariusz Trzciński. Neben einem charakteristischen Werk von Helmut Lachenmann, einem alten Freund Krauzes, stehen zwei wichtige Werke Krauzes aus den 80er- und 2010er-Jahren auf dem Programm.

Höhepunkt des Abends ist die aus diesem Anlass entstandene Uraufführung des titelgebenden Werks von Marcin Stańczyk, ein Auftragswerk des E-MEX-Ensembles, ermöglicht durch Unterstützung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW. Seinem Lehrer Zygmunt Krauze sehr verbunden, verfolgt Stańczyk einen bemerkenswerten kompositorischen Ansatz: Seine Idee einer „totalen Performance“ umfasst nicht nur das rein Musikalische, sondern auch theatralische Aspekte des Musikmachens und der Klangerzeugung, die Aufführungssituation selbst und die Körperlichkeit der Spieler.


Zygmunt Krauze
— Poemat Apollinaire’a (2016) für einen sprechenden Pianisten und zwölf Instrumente

Helmut Lachenmann — temA (1968) für Stimme, Flöte und Violoncello

Zygmunt Krauze — Quatuor pour la naissance (1984) für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier

Marcin Stańczyk — Unseen (2018) für Stimme und Ensemble / Uraufführung
Kompositionsauftrag des E-MEX-Ensembles, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen


Agata Zubel, Sopran
Christoph Maria Wagner, musikalische Leitung

E-MEX
Evelin Degen, Flöte — Ina Stock, Oboe — Joachim Striepens, Klarinette —  Yoshiki Matsuura, Posaune — Kalina Kolarova, Violine — Karin Nakayama, Violine — Konrad von Coelln, Viola — Burkart Zeller, Violoncello — Petteri Waris, Akkordeon — Dariusz Trzciński, Drehleier — Michael Pattmann, Schlagzeug — Norbert Krämer, Schlagzeug — Carsten Langer, Schlagzeug — Matthias Geuting, Synthesizer — Martin von der Heydt, Klavier
Marcin Stańczyk, Klangregie